Tag 3: Ode an den Kaffee!

Es vergeht kein Mittwoch an der FH, an dem ich nicht auf mein heißgeliebtes „Wachmacher-Getränk“, den Milchkaffee, zurückgreife. Zugegebenermaßen übertreibe ich ein bisschen, aber ich bin es seit Beginn des Semesters nicht mehr gewohnt früher als acht Uhr aufzustehen. Meistens beginnt meine erste Vorlesung am Tag erst um 11.30Uhr, sodass ich ausschlafen kann und top fit in der Uni bin (oder sein müsste!). Aber mittwochs ist die Vorlesung „Interkulturelles Marketing“ dafür verantwortlich, dass mein Unialltag schon um 9.45 Uhr startet. So auch diesen Mittwoch: Einen Kaffee nach dem Aufstehen, einen vor der ersten Vorlesung und weil 15.45 Uhr (!) nun auch wirklich spät ist, gönne ich mir dann noch einen zum krönenden Abschluss meines Tages. Manchmal frage ich mich aber, ob ein Milchkaffee mich zu Hochleistungen eher motiviert oder davon abhält. Heute zumindest war ich für jeden Tropfen dankbar, denn besonders die Präsentation „Finanzierungstrategien von Kunstprojekten“ während der Veranstaltung „Kultur- und Eventmanagement“ forderte meine höchste Aufmerksamkeit. Ihr mögt bestimmt denken, dass ich absolut faul, unmotiviert und verwöhnt bin. Und ich kann mir auch nicht erklären, warum mich zwei Vorlesungen an einem Tag so anstrengen. Vielleicht ist es wahr, dass Studenten nicht mehr gewohnt sind „hart“ zu arbeiten. Heute kam es mir zumindest so vor. 90 Minuten Zuhören und einem Vortrag lauschen, kann wirklich überaus anstrengend sein! Eure Fizzels

15.5.13 22:13

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NaTa (20.5.13 21:25)
Mensch, da sprichst du mir doch glatt aus der Seele. Ich habe auch den Eindruck, dass wir Studenten (naja, vielleicht nicht alle, aber ich gehöre definitiv dazu) absolut verwöhnt sind. Ich empfinde es auch immer mehr als anstrengend gerade mal 2 Vorlesungen am Tag zu besuchen, aber vielleicht liegt es auch daran, dass so viele Freistunden dazwischen liegen. Zur zweiten Vorlesung muss ich mich meistens wirklich quälen. Naja, ein weiterer Grund könnte auch die Gestaltung einiger Vorlesungen sein. Manche sind leider so öde, dass ich mir drei mal überlegen muss, ob ich wirklich hingehe oder auch einfach nur die Folien daheim durchlese... Und wenn ich doch die - gerade mal zwei - Vorlesungen dann hinter mich gebracht habe, fühle ich mich, als hätte ich 10 Stunden lang ununterbrochen geschafft. Verrückt ist das :-D
Dann hoffe ich mal, dass wir es hinbekommen, nach dem Studium einen vollen Arbeitstag problemlos durchzustehen, denn vor dem Studium hat es mir auch nichts ausgemacht eine 40 Stunden Woche zu haben...

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