Tag 4: Letzter Tag als Bloggerin!

Guten Abend ihr alle zusammen! Im Nu ist die Woche verflogen und heute ist der letzte Tag meines Blog-Experiments! Bereits heute Morgen forderte Frau Johnson mit ihrer Vorlesung über das Medienrecht meine volle Aufmerksamkeit. Jeden Donnerstag bin ich damit beschäftigt akribisch genau den Inhalt der Vorlesung mitzuschreiben, denn außer einer Sammlung von medienrelevanten Gesetzestexten stehen uns keine Unterlagen zur Nach-oder Vorbereitung zur Verfügung. Auch wenn es ziemlich anstrengend sein kann, bis ins kleinste Detail meine Aufzeichnungen zu vervollständigen, muss ich sagen, dass sich am Ende des Tages schon viel eingeprägt hat. So fällt mir die Vorbereitung auf die Prüfung am Ende des Semesters nicht sehr schwer. Sehr interessant heute war wieder einmal der Bezug zum allgemeinen Persönlichkeitsrecht, von dem ich beispielsweise Gebrauch machen kann, wenn Jemand ohne meine willentliche Zustimmung Fotos ins Internet stellt oder veröffentlicht. Im Gegensatz zu anderen Ländern der Welt werden Rechte des Einzelnen in Deutschland verhältnismäßig großgeschrieben. Wenn man hingegen für die USA beispielweise ein Visum beantragt, muss man die Gebühr per Kreditkarte überweisen. Das ermöglicht den Behörden die Person nach Einreise überall zu überwachen. Offenbar ist man nirgendwo auf der Welt sicher... Mit dem Ende meines Blog-Experiments endet auch meine Uniwoche! Ich freue mich, wenn ihr während der vier Tage Spaß an meinen Blogs hattet und den ein oder anderen Denkanstoß gewonnen habt! Vielen Dank für Euer Interesse! Viele Grüße von Eurer Fizzels!

2 Kommentare 16.5.13 15:23, kommentieren

Tag 3: Ode an den Kaffee!

Es vergeht kein Mittwoch an der FH, an dem ich nicht auf mein heißgeliebtes „Wachmacher-Getränk“, den Milchkaffee, zurückgreife. Zugegebenermaßen übertreibe ich ein bisschen, aber ich bin es seit Beginn des Semesters nicht mehr gewohnt früher als acht Uhr aufzustehen. Meistens beginnt meine erste Vorlesung am Tag erst um 11.30Uhr, sodass ich ausschlafen kann und top fit in der Uni bin (oder sein müsste!). Aber mittwochs ist die Vorlesung „Interkulturelles Marketing“ dafür verantwortlich, dass mein Unialltag schon um 9.45 Uhr startet. So auch diesen Mittwoch: Einen Kaffee nach dem Aufstehen, einen vor der ersten Vorlesung und weil 15.45 Uhr (!) nun auch wirklich spät ist, gönne ich mir dann noch einen zum krönenden Abschluss meines Tages. Manchmal frage ich mich aber, ob ein Milchkaffee mich zu Hochleistungen eher motiviert oder davon abhält. Heute zumindest war ich für jeden Tropfen dankbar, denn besonders die Präsentation „Finanzierungstrategien von Kunstprojekten“ während der Veranstaltung „Kultur- und Eventmanagement“ forderte meine höchste Aufmerksamkeit. Ihr mögt bestimmt denken, dass ich absolut faul, unmotiviert und verwöhnt bin. Und ich kann mir auch nicht erklären, warum mich zwei Vorlesungen an einem Tag so anstrengen. Vielleicht ist es wahr, dass Studenten nicht mehr gewohnt sind „hart“ zu arbeiten. Heute kam es mir zumindest so vor. 90 Minuten Zuhören und einem Vortrag lauschen, kann wirklich überaus anstrengend sein! Eure Fizzels

1 Kommentar 15.5.13 22:13, kommentieren

Tag 2: Ein Dienstag voller Kunst...

Schönen Abend ihr Lieben, Ein anstrengender Tag voller Ereignisse an der FH neigt sich dem Ende zu. Dabei begann doch alles sehr vielsprechend, als mir eine Kommilitonin heute Morgen mitteilte, dass die Vorlesung "Übersetzen aus F2" ausfallen würde. So hatte ich wenigstens genug Zeit mich nach der Mittagspause auf meinen kleinen Vortrag über die Kunst der 80er Jahre für die Veranstaltung "Vertiefung Deutsche Kulturraumstudien" vorzubereiten. Um ehrlich zu sein, war die deutsche Kunstgeschichte bis vor ein paar Wochen Neuland für mich. Zwar bin ich kunst- und kulturinteressiert und besuche hin und wieder mal ein Museum oder Theater, dennoch waren Begriffe wie "Conceptual Arts", "das Gigantomanesque" oder " Neo-Expressionismus" Fremdwörter für mich. Im Laufe der Veranstaltung lernte ich dann viele verschiedene Kunstepochen und Formen kennen, die Eindruck bei mir hinterließen. Happening und Fluxus, die wichtigsten Formen der Aktionskunst der 1960er Jahre beeindruckten und schockten mich zu gleich. Wie kann man beispielsweise einen neuen, noch nie gespielten Flügel auf einer Bühne in seine Einzelteile zerlegen und behaupten, dass das Kunst sei?? Ein bekannter Vertreter der Aktionskunst war zum Beispiel auch Joseph Beuys. Er war Maler, Bildhauer, Kunsttheoretiker und Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Um gegen den Vietnamkrieg zu protestieren, ließ er sich bei einem Amerika-Besuch in der Galerie eines Freundes in New York für vier Tage mit einem Kojoten in eine Zelle einsperren. Er nannte dieses Projekt: "I like America and America likes me." Dass dieser Titel wohl eher ironisch aufzufassen ist, zeigt die Ausführung seiner Aktion. Als Beuys am John F. Kennedy Flughafen landete, ließ er sich komplett in Filz einhüllen, "weil er nichts von Amerika sehen wolle." Wenn Euch auch die Neugier gepackt hat, dann findet Ihr hier einen Link zu einem kleinen Ausschnitt von Beuys und seinem Kojoten: http://www.youtube.com/watch?v=FMoxf-iwLhU Wendet wir uns nun von der sehr grellen Aktionskunst ab, und der klassischen Kunst der 70/80 er Jahre zu, so kann ich Euch auch nur ans Herz legen einmal das Gemälde " La Gare de Perpignan" von Salvadore Dali anzuschauen. Auch wenn ich (noch) nicht viel von Kunsttheorie verstehe, wage ich zu behaupten, dass es so ein unglaubliches, vielschichtiges Werk nur selten geben kann! Ich würde beinahe sagen, dass ich mich ein wenig verliebt habe! Es hat sich also durchweg geloht heute an der FH gewesen zu sein. Ein schöner Tag! :-) Wir sehen uns morgen wieder! Eure Fizzels

1 Kommentar 14.5.13 23:58, kommentieren

Tag 1 meines Blog-Experiments

Hallo ihr Lieben,

Schön, dass Ihr mich in dieser Woche begleitet und an meinem Studienalltag teilnehmt. Ich freue mich auf Eure Kommentare und Anmerkungen!
Für mich ist es eine sehr neue Erfahrung so intensiv über den Inhalt meines Studienganges nachzudenken und meinen Alltag an der Fachhochschule auf diese Weise zu reflektieren. Zu oft rauschen die Tage und Vorlesungen an mir vorbei, ohne dass ich einmal innehalte und mich frage, was mich an diesem einen Tag besonders inspiriert hat.

Nun gut, von Inspiration war heute wohl eher nicht die Rede!
Eher von einer unangenehmen Konfrontation mit dem Web 2.0 in der Vorlesung "Medienkommunikation". Thema der heutigen Veranstaltung lautete: "Gefahren des Web 2.0". Dass ich viele meiner Persönlichkeitsrechte mit der Nutzung von sozialen Netzwerken abtrete, und somit einen Teil meiner Privatsphäre verliere, war mir mehr oder weniger bewusst, aber dass ich möglicherweise permanent überwacht werden kann, erschrak mich sehr. Wie kann meine Privatsphäre überhaupt noch geschützt werden, wenn ich Nutzer eines mit GPS ausgestatteten Handys bin, meine Kreditkartenzahlung weltweit verfolgt werden kann und wenn ich täglich beim Einkaufen von Überwachungskameras verfolgt werde? Wo fängt meine Privatsphäre an und wo hört sie auf? Muss ich befürchten, dass Google all meine Aktivitäten vergangener Jahre speichert, um ein Nutzerprofil zu erstellen?

All diese doch so unbeantworteten Fragen und Gefahren, die im Web lauern, führten dazu, dass ich gleich darauf erst einmal meine "Privatsphären-Einstellung" in Facebook überprüfte, um mich dann anschließend zu fragen, ob es vielleicht nicht doch sinnvoller wäre mich aus Facebook zu verabschieden.

Aber sind nicht längst alle relevanten und für die Werbeunternehmen wichtigen Daten irgendwo in der Leere des Internets verschwunden?

Bis ich auf all diese Fragen eine Antwort weiß, setze ich wohl oder übel weiterhin auf die Verdrängungsstrategie und hoffe, dass ich wenigstens in meinen "eigenen vier Wänden" sicher bin.

Bis morgen,

Eure Fizzels


13.5.13 22:45, kommentieren